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FINANZIERUNG

Die Pflegeversicherung wird grundsätzlich je zur Hälfte von Arbeitgebern und Arbeitnehmern finanziert. Ausgenommen hiervon ist der Beitragszuschlag von 0,25 %, den kinderlose Mitglieder, die das 23. Lebensjahr vollendet haben, zahlen. Eine weitere Ausnahme von der hälftigen Beitragszahlung gilt in Sachsen; hier ist der Arbeitnehmeranteil zur Pflegeversicherung höher als im übrigen Bundesgebiet. Grund dafür ist, dass ausschließlich in Sachsen kein Feiertag zur Finanzierung der Pflegeversicherung abgeschafft wurde.

Beitragsverteilung 2019

Wer zahlt wieviel? Sachsen alle anderen Bundesländer
Arbeitnehmer 2,025 % 1,525 %
Arbeitnehmer mit Beitragszuschlag 2,025 % + 0,25 % = 2,275 % 1,525 % + 0,25 % = 1,775 %
Arbeitgeber 1,025 % 1,525 %

Beitragsbemessungsgrenze

Als Beitragsbemessungsgrenze bezeichnet man die Einkommensgrenze, bis zu der das Einkommen zur Berechnung der Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge herangezogen wird. In der Pflegeversicherung gilt die gleiche Beitragsbemessungsgrenze wie in der gesetzlichen Krankenversicherung (2019: 4.537,50 Euro monatlich).

Private Pflege-Pflichtversicherung

Der Privaten Pflege-Pflichtversicherung gehören die bei einem privaten Krankenversicherungsunternehmen versicherten Mitglieder an. Die Beiträge bemessen sich nicht nach dem Einkommen des Versicherten, sondern nach dessen Risiko, pflegebedürftig zu werden (Alter und Gesundheitszustand bei Vertragsabschluss).

Beschäftigte, die in einer privaten Pflege-Pflichtversicherung versichert sind, erhalten einen Beitragszuschuss ihres Arbeitgebers in der Höhe ihres hälftigen Versicherungsbeitrages. Als Höchstbetrag für den Arbeitgeberzuschuss gilt der Höchstbetrag des Arbeitgeberanteils in der sozialen Pflegeversicherung (2019: 69,20 Euro monatlich; Bundesland Sachsen 46,51 Euro monatlich).