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Natürlich auch während der Corona-Krise. Ihr Koenig und Bauer BKK Team.

Habe ich einen Anspruch darauf, von zu Hause aus (Home Office) zu arbeiten? Was passiert, wenn ich meinen Arbeitsplatz nicht erreichen kann, weil bspw. die Bahn nicht fährt? Können Eltern Kinderkrankengeld bekommen, wenn sie zu Hause bleiben, weil die Kita oder Schule des Kindes geschlossen wird? Erhalte ich als Arbeitnehmer in Quarantäne weiter meinen Lohn? Wie weise ich mich auf dem Weg in die Arbeit aus? Ist die Bildung von Fahrgemeinschaften für Fahrt zur Arbeit erlaubt?
Arbeitsrechtliche Fragen:
Allgemeine Fragen:
Wie ansteckend ist das Coronavirus? Ist ein Mundschutz sinnvoll? Bezahlt meine Krankenkasse mir einen Coronavirus-Test? Kommt die Krankenkasse für Ausfallzeiten von Arbeitnehmern auf, die im Zusammenhang mit der Infektionswelle entstehen?  Was gilt bei Verordnungen der häuslichen Krankenpflege?  Wie verhalte ich mich bei Kontakt zu einem bestätigten Coronavirus-Fall? Ist der ÖPNV weiter in Betrieb? Ist eine Ansteckung ohne Symptome möglich? Gibt es eine Impfung oder Medikamente? In welchen Fällen und wie funktioniert die Krankschreibung per Telefon? Ich konnte meine Arbeitsunfähigkeit nicht lückenlos feststellen lassen, weil die Arztpraxis überlastet war. Ruht jetzt mein Krankengeld?
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Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen

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Arbeitsrechtliche Fragen:

Habe ich einen Anspruch darauf, von zu Hause aus

(Home Office) zu arbeiten?

Ein gesetzlicher Anspruch, von zu Hause aus zu

arbeiten, besteht nicht. Arbeitnehmer können dies

jedoch mit ihrem Arbeitgeber vereinbaren. Die Option

kann sich zudem aus einer Betriebsverein-barung oder

einem Tarifvertrag ergeben.

Was passiert, wenn ich meinen Arbeitsplatz nicht

erreichen kann, weil bspw. die Bahn nicht fährt?

Kann der Beschäftigte aufgrund von allgemein

angeordneten Maßnahmen seinen (unbelasteten)

Arbeitsplatz nicht erreichen und somit seine

Arbeitsleistung nicht erbringen, hat er grundsätzlich

keinen gesetzlichen Anspruch auf Zahlung der

vereinbarten Vergütung. Denn der Arbeitnehmer trägt

das Risiko, dass er zum Betrieb als seinem Arbeitsort

gelangt (sog. Wegerisiko).

Können Eltern Kinderkrankengeld bekommen, wenn

sie zu Hause bleiben, weil die Kita oder Schule des

Kindes geschlossen wird?

Wenn Kitas oder Schulen aufgrund des Coronavirus

geschlossen bleiben um eine Ansteckungsgefahr zu

minimieren, ist die Zahlung von Kinderkrankengeld für

die Eltern nicht möglich. Voraussetzung für die

Zahlung von Kinderkrankengeld ist die nachge-

wiesene Erkrankung des Kindes. Wir empfehlen den

betroffenen Arbeitnehmern, sich mit dem Arbeit-geber

in Verbindung zu setzen, um eine ein-vernehmliche

Lösung zu finden. Dies könnte beispielsweise die

Möglichkeit zum Homeoffice, der Abbau von

Überstunden oder die Abgeltung von Urlaub sein.

Erhalte ich als Arbeitnehmer in Quarantäne weiter

meinen Lohn?

 Ja. Kann ein Arbeitnehmer wegen Quarantäne-

maßnahmen nicht am Arbeitsplatz erscheinen, greift

das Infektionsschutzgesetz. Dieses regelt, dass

Arbeitgeber die Betroffenen bis zu sechs Wochen lang

in voller Höhe weiterbezahlen müssen. Auf Antrag

können sich Arbeitgeber diese Lohnkosten von der

zuständigen Behörde, (z. B. Gesundheitsamt) erstatten

lassen.

Wie weise ich mich auf dem Weg in die Arbeit aus?

Der triftige Grund ist bei Kontrollen glaubhaft zu

machen. Eine spezielle Ausweispflicht oder

Passierschein ist nicht verpflichtend. Im Falle einer

Kontrolle genügt es, z.B. durch einen schon vor-

handenen Dienstausweis, einen Hausausweis, eine

Schlüsselkarte des Arbeitgebers etc. oder durch ein

sonstiges Schriftstück, das gegeben-enfalls der

Arbeitgeber formlos zur Verfügung stellt, den Weg zur

Arbeit glaubhaft zu machen. Es werden keine

behördlichen Formulare vorgeschrieben.

Bildung von Fahrgemeinschaften für Fahrt

zur Arbeit?

Das Verlassen der eigenen Wohnung ist nur bei

Vorliegen triftiger Gründe erlaubt, dazu gehört z. B. die

Ausübung der beruflichen Tätigkeit. Für den Weg zur

Arbeit gibt es keine ausdrücklichen Vorschriften.

Allerdings gilt auch hier, die Kontakte zu anderen

Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen

Hausstandes auf ein absolutes Minimum zu

reduzieren. Wer also alleine zur Arbeit kommen kann,

sollte dies für die Zeit der Ausgangsbeschränkung

auch tun.

Allgemeine Fragen:

Wie ansteckend ist das Coronavirus?

Ein Wert, wie viele andere Menschen ein Infizierter

durchschnittlich ansteckt, lässt sich noch nicht ge-

sichert angeben. Klar ist, dass sich das Virus durch

Tröpfcheninfektion verbreitet.

Dies kann beim Husten oder Sprechen geschehen, aber

auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder

Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in

Kontakt gebracht werden.

Ist ein Mundschutz sinnvoll?

In Deutschland ist das Tragen von Mundschutzen zum

eigenen Schutz vor Infektionen nicht sinnvoll. Wer

allerdings seine Umwelt vor seiner eigenen Infektion

schützen möchte, vermeidet durch einen Mundschutz,

dass virenbeladene Speicheltröpfchen aus der

Atemluft weit fliegen. Ein effektiver Mund-schutz muss

bestimmten Anforderungen genügen. Dazu gehören

der Grad der Durchlässigkeit der Partikel,

Empfindlichkeit gegen Durchfeuchtung und vieles

mehr.

Wer einen Mundschutz tragen möchte, der sollte

darauf achten, diesen mehrfach täglich zu wechseln.

Der Mundschutz verliert seine Funktion sofort, sobald

er feucht wird.

Bezahlt meine Krankenkasse mir

einen Coronavirus-Test?

Einer neuen Kostenregelung der Kassenärztlichen

Bundesvereinigung (KBV) zufolge übernehmen

gesetzliche Krankenkassen einen Test auf das

Coronavirus seit Anfang März immer dann, wenn dieser

vom behandelnden Arzt angeordnet wurde.

Insbesondere wenn der Patient direkten Kontakt mit

einem Infizierten hatte, oder sich innerhalb der letzten

14 Tage in einem Risikogebiet oder in einer Region mit

an Covid-19 Erkrankten aufgehalten hat, ist ein solcher

Test anzuraten.

Auch wenn klinische oder radiologische Hinweise auf

eine virale Lungenentzündung ohne

Alternativdiagnose und ohne erfassbares Risiko

hindeuten, rät das RKI zu einem Test. Die Entscheidung

darf der Arzt aber unabhängig davon treffen – die

Krankenkasse übernimmt die Leistung.

Kommt die Krankenkasse für Ausfallzeiten von

Arbeitnehmern auf, die im Zusammenhang mit der

Infektionswelle entstehen?

Die Krankenkassen tragen alle Kosten der

medizinischen Versorgung ihrer Versicherten. Falls

Beschäftigte jedoch vorsorglich zu Hause bleiben

sollen, um beispielsweise einen Verdachtsfall

auszuräumen oder nicht mit Infizierten in Kontakt zu

kommen, oder falls der Arbeitgeber veränderte

Arbeitsbedingungen anordnet, kommt die

Krankenkasse nicht für einen möglichen

Verdienstausfall auf. Die Zahlung von Krankengeld

findet ausschließlich bei bestehender Arbeits-

unfähigkeit im üblichen gesetzlichen Rahmen statt.

Was gilt bei Verordnungen der häuslichen

Krankenpflege?

Für die häusliche Krankenpflege können Folge-

verordnungen laut einem Beschluss des Gemein-

samen Bundesausschusses vom 27. März 2020 für bis

zu 14 Tage rückwirkend verordnet werden, wenn

aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 eine

vorherige Verordnung durch die Vertragsärztin oder

den Vertragsarzt zur Sicherung einer Anschluss-

versorgung nicht möglich war. Auch wird die

Begründung der Notwendigkeit bei einer länger-

fristigen Folgeverordnung ausgesetzt. Darüber hinaus

kann die Erstverordnung für einen längeren Zeitraum

als 14 Tage verordnet werden. Zusätzlich wird die Frist

zur Vorlage von Verordnungen bei der Krankenkasse

von 3 Tage auf 10 Tage verlängert.

Wie verhalte ich mich bei Kontakt zu einem

bestätigten Coronavirus-Fall?

Hatten Sie innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu

einem bestätigten Coronavirus-Fall, so kontaktieren

Sie bitte umgehend das zuständige Gesundheitsamt.

Dies muss in jedem Fall erfolgen – unabhängig vom

Auftreten von Symptomen.

Ist der ÖPNV weiter in Betrieb?

Der öffentliche Personennahverkehr ist essentiell für

die Gesellschaft. Deswegen ist es wichtig, dass der

ÖPNV auch weiter zuverlässig funktioniert. Viele

Menschen sind auf den ÖPNV angewiesen. Alle haben

ein Interesse daran, dass etwa Pflegepersonal oder

Polizistinnen und Polizisten, aber auch die

Beschäftigten des Einzelhandels zu ihrer Arbeit fahren

können. Es gibt bereits Schutzmaßnahmen im ÖPNV.

Außerdem sind natürlich die Hygieneregeln

einzuhalten.

Ist eine Ansteckung ohne Symptome möglich?

Es ist möglich, dass man sich mit dem neuen

Coronavirus infiziert hat und keine oder nur leichte

Erkrankungssymptome zeigt. Das ist sogar die Regel

bei den Fällen in Deutschland. Doch auch Infizierte mit

leichten oder keinen Symptomen können das Virus

übertragen. Problematisch ist, dass Leicht-Erkrankte

meist nicht zu Hause bleiben und sich das Virus so

weiter verbreitet.

Gibt es eine Impfung oder Medikamente?

Nein, derzeit gibt es gegen die Lungenkrankheit, die

vom Coronavirus ausgelöst wird und die in manchen

Fällen sehr schwer oder gar tödlich verläuft, noch

keine Medikamente und keine Impfung. Natürlich

kommen weltweit trotzdem Medikamente zu

experimentellem Einsatz und werden inzwischen auch

klinischen Studien unterzogen. Doch bislang reichen

die Erfahrungen aus individuellen Behandlungen noch

nicht für allgemeingültige Empfehlungen.

In welchen Fällen und wie funktioniert die

Krankschreibung per Telefon?

Die aktuelle Regelung, eine Arbeitsunfähigkeit

telefonisch festzustellen, ist begrenzt auf Erkrank-

ungen der oberen Atemwege, die keine schwere

Symptomatik vorweisen oder die Kriterien des RKI für

einen begründeten Verdacht auf eine Infektion mit

COVID-19 erfüllen. Eine AU-Bescheinigung kann nach

telefonischer Anamnese nur ausgestellt werden, wenn

sich ein Arzt persönlich vom Zustand des Patienten

überzeugt hat. Dazu muss er den Patienten eingehend

telefonisch befragen. Die telefonische Krank-

schreibung ist maximal 14 Tage möglich.

Ich konnte meine Arbeitsunfähigkeit nicht lückenlos

feststellen lassen, weil die Arztpraxis überlastet war.

Ruht jetzt mein Krankengeld?

 Sofern das Mitglied alles in seiner Macht stehende

(z. B.: anderen Arzt aufsuchen, kassenärztlicher

Notdienst, etc.) getan hat um eine lückenlose AU-

Attestierung zu erhalten, liegt ein Ausnahmetatbestand

im Sinne der BSG-Rechtsprechung vor und das

Krankengeld kann lückenlos fortgezahlt werden.

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